Zwei Tage im Einsatz für Klimaschutz
12er Profil-Oberstufenkurs zum EU-Planspiel im Landratsamt Dachau
Insgesamt arbeiteten 50 Schüler*innen von sechs Münchner Gymnasien als Vertreter*innen der Europäischen Kommission, des Rats der EU und des Europäischen Parlaments Mitte März 2026 an folgenden Fragen:
Wie hoch soll der Preis für die Treibhausgas-Emissionszertifikate sein? Wie schnell können wir diese reduzieren, um Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen? Brauchen wir dazu CO2-Zölle? Wie werden die Gewinne aus Zertifikateverkauf und Zöllen verwendet?

Die Rollenvorgaben für die EU-Abgeordneten, Minister*innen und EU-Kommissar*innen des Planspiels waren recht streng, sodass hart verhandelt werden musste. Zudem mussten nicht wenige über ihren politischen Schatten springen, da die Rollen häufig nicht den eigenen Meinungen entsprachen. Aber genau das macht ein gelungenes Planspiel aus: sich einfinden in der Rolle, sich auf die Konfliktsituationen einlassen und das Optimum im Sinne der Rolle herausholen und natürlich das gemeinsame Ziel dabei erreichen.
Am zweiten Abend waren alle erschöpft, aber durchaus auch zufrieden, denn ein Kompromiss wurde ausgehandelt, der sehr knapp unterhalb des Ziels für 2030 von 55% Reduktion der Emissionen im Vergleich zu 1990 lag.
Das Planspiel der Akademie für politische Bildung Tutzing bekam eine klare Empfehlung der Schüler*innen für den nächsten Profil-Kurs Politik und Gesellschaft, um die komplexe Arbeit der EU zu verstehen. Das Landratsamt Dachau bot hierfür einen stimmigen und sehr gut ausgestatteten räumlichen Rahmen. Vielen Dank für die Bereitstellung!
SAA
Tag der Mathematik für Schüler*innen 2026 in Garching
Nach der Anmeldung freuten sich 22 Schülerinnen am 28. Februar nach Garching zur TUM ins Gebäude mit der Parabelrutsche zu fahren. Kurz vorher wollte uns die MVG ausbremsen, hat es aber nicht geschafft! Wir haben eine alternative Anreise zur U-Bahn gefunden. Einige Schulen haben abgesagt und so waren statt 700 Schüler*innen nur 500 vor Ort.
Die Konkurrenz war also immer noch recht groß, um im Wettbewerb einen Preis zu gewinnen. Um die Gewinnwahrscheinlichkeit zu erhöhen, mussten viele Aufgaben richtig gelöst werden. Bei einem Team des BBG hat es dann geklappt. Sie wurden für den 3. Preis in Jahrgangsstufe 7 und 8 gezogen. Herzlichen Glückwunsch!
Gewinnen ist zwar viel, aber nicht alles! Es gibt so viel mehr am TdMfS*S. Auf der oben erwähnten Rutsche rutschen, die Vorlesung „Spannende Welt der Zahlen“ oder „Schneller zum Ziel kommen mit Mathematik“ zu hören, an einem Workshop, z.B. das Hexaflexagon oder Falten eines Kaleidozyklus, teilnehmen, sich ins Gästebuch „Fermatsche Wahrscheinlichkeiten“ eintragen, Gedichte lesen und Mittag essen.
Zum Abschluss gibt es immer eine kleine Überraschung, damit man sich immer gut an die Veranstaltung erinnert.
BLE
Dem Licht auf der Spur – „Tinkering“ im Deutschen Museum
So kann Begabtenförderung auch aussehen: Am 24.02.2026 besuchten die Schülerinnen des Pluskurses den Workshop „Tinkering Lichtwege“ im Deutschen Museum in München.
Im Mittelpunkt des Workshops stand die spannende Aufgabe, einen bunten Lichtstrahl mithilfe unterschiedlicher Materialien und Gegenstände durch den Raum zu lenken. Die Schülerinnen experimentierten mit Spiegeln, Linsen und kreativen Aufbauten, probierten verschiedene Lösungswege aus und optimierten ihre Konstruktionen Schritt für Schritt.
Der Begriff „Tinkering“ stammt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „tüfteln“ oder „basteln“. Im Zentrum steht dabei das Lernen durch eigenes Handeln: Ideen werden unmittelbar praktisch umgesetzt, überprüft und weiterentwickelt. Fehler sind ausdrücklich erlaubt – sie werden als wichtiger Bestandteil des Lernprozesses verstanden.
Am Ende leuchtete nicht nur der bunte Lichtweg – auch ein neuer Teamgeist war zu spüren und die Schülerinnen machten sich mit frischer Inspiration auf den Weg zurück ans BBG. Herzlichen Dank an den Förderverein für die Übernahme der Kosten und die Unterstützung der Begabtenförderung an unserer Schule!
„Jeder Tropfen zählt“: Wir entdecken die Ressource Wasser – Ein Projekt für die 5. Klassen
Im Rahmen eines Projekttags setzten sich die Schülerinnen der 5. Klassen intensiv mit dem Thema „Ressource Wasser“ auseinander. Geplant und durchgeführt wurde der Nachmittag von sieben Schülerinnen aus der 9b im Zuge des SoG-Unterrichts.
An den einzelnen Stationen konnten die Schülerinnen ihr Wissen spielerisch und aktiv erweitern – von der Bedeutung von Wasser im Alltag über Wassermangel bis hin zu Möglichkeiten des Wassersparens. Durch abwechslungsreiche Aufgaben, kleine Experimente und kreative Elemente wurde das Thema anschaulich und lebendig vermittelt.
Am Ende des Projekts zeigte sich deutlich, dass alle Schülerinnen mit großer Freude gearbeitet haben und dabei viele neue und wertvolle Erkenntnisse rund um die Ressource Wasser gewinnen konnten.
Kommunalwahlen in Bayern
Profil-Kurs Politik und Gesellschaft in der Black Box im Fat Cat
„Welche Themen wollt ihr heute Abend besprechen?“
Das war die Begrüßungsfrage des Kreisjugendrings der Stadt München, der junge Menschen am 5.2.2026 einlud, sich vor den anstehenden Kommunalwahlen in Bayern ein eigenes Bild von den Münchner Oberbürgermeisterkandidaten zu machen.
Wie können städtische Schulen die mentale Gesundheit von jungen Menschen nicht schwächen, sondern stärken? Was kann der Stadtrat gegen Rechtsextremismus tun, der unsere demokratischen Grundsätze und unser soziales Miteinander akut gefährdet? Wie kann die Stadt jungen Menschen in München bezahlbaren Wohnraum ermöglichen? Diese Fragen wurden mit den OB-Kandidaten der ÖDP, CSU, Grünen, Linken, FDP und SPD (Verena Dietl, einzigen Frau auf der Bühne, vertrat den amtierenden OB) angesprochen. Bei all den unterschiedlich ambitionierten Lösungsansätzen spielten die Finanzierbarkeit und Reglementierungen durch die Stadt immer wieder eine große Rolle und zeigte uns besonders beim Thema Wohnen Differenzen bei den Kandidaten. Müssen mehr Bau-Investoren nach München geholt, ein eigener Wohnungsmarkt für junge Menschen eingerichtet oder generell ein Mietendeckel in München durchgesetzt werden?
Das junge Publikum beteiligte sich bei der Auswahl der Themen und konnte eigene Fragen an die Moderatorinnen schicken. Durch die zwischen den Themenrunden platzierten Spiele erhielten wir einen weiteren, persönlichen Eindruck von den Kandidaten.
Auch über die vielen Partei-Plakate merken wir es in unserem Alltag: Wir haben eine Wahl. Nutzen wir diese, gehen selbst wählen und motivieren wir unsere Mitmenschen dazu! Immerhin stehen neben den (Ober-) Bürgermeister*innen auch die Besetzung der Stadträte und der Bezirksausschüsse bzw. Gemeinderäte, Kreistage und Landräte für die nächsten sechs Jahre zur Wahl. Und falls uns dies sehr schwer fallen sollte, kann man sich für München vom München-o-mat (https://muenchen-o-mat.de/) inspirieren lassen.
Saa mit 12PUG
Jugend debattiert am Bertolt-Brecht-Gymnasium: Engagement, Argumente und starke Stimmen
Am Bertolt-Brecht-Gymnasium stand der Schulwettbewerb von Jugend debattiert ganz im Zeichen des fairen und fundierten Meinungsaustauschs. In den Vorrunden setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit verschiedenen Fragestellungen auseinander und zeigten dabei großes Engagement, Sachkenntnis und rhetorisches Geschick.
Im Finale wurde es dann besonders spannend: Debattiert wurden die Fragen, ob schriftliche Abschlussprüfungen künftig am PC geschrieben werden sollen und ob ein elternunabhängiges BAföG eingeführt werden sollte. Die Finalistinnen und Finalisten überzeugten mit klaren Argumenten, respektvollem Umgang und der Fähigkeit, aufeinander einzugehen.
Unterstützt und bewertet wurden die Debatten von einer engagierten und sachkundigen Jury, die mit fairen Rückmeldungen und konstruktiver Kritik wesentlich zum gelungenen Verlauf des Wettbewerbs beitrug.
Wir wünschen allen viel Erfolg beim Regionalwettbewerb!
Selfies am Rathausbalkon – Die 10a besucht das Münchener Rathaus
Die Klasse 10a löste ihren Gewinn der Missio-Stadtrallye ein und besuchte das Münchener Rathaus. Statt Schule erwartete sie ein besonderer Blick über den Marienplatz. Ein Stadtratsmitglied führte die Klasse durch Sitzungssäle und zeigt das „Weißwurstzimmer“ und das beeindruckende Goldene Buch mit prominenten Unterschriften. Ein Highlight war der Besuch des Rathausbalkons mit einzigartiger Aussicht. Auch das Büro des zweiten Bürgermeisters wurde vorgestellt. Zum Abschluss ging es auf die Aussichtsplattform des Rathausturms. Die Klasse war sich einig: Die Führung war spannend, lehrreich und einmalig.
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