Profil-Kurs Politik und Gesellschaft in der Black Box im Fat Cat
„Welche Themen wollt ihr heute Abend besprechen?“
Das war die Begrüßungsfrage des Kreisjugendrings der Stadt München, der junge Menschen am 5.2.2026 einlud, sich vor den anstehenden Kommunalwahlen in Bayern ein eigenes Bild von den Münchner Oberbürgermeisterkandidaten zu machen.
Wie können städtische Schulen die mentale Gesundheit von jungen Menschen nicht schwächen, sondern stärken? Was kann der Stadtrat gegen Rechtsextremismus tun, der unsere demokratischen Grundsätze und unser soziales Miteinander akut gefährdet? Wie kann die Stadt jungen Menschen in München bezahlbaren Wohnraum ermöglichen? Diese Fragen wurden mit den OB-Kandidaten der ÖDP, CSU, Grünen, Linken, FDP und SPD (Verena Dietl, einzigen Frau auf der Bühne, vertrat den amtierenden OB) angesprochen. Bei all den unterschiedlich ambitionierten Lösungsansätzen spielten die Finanzierbarkeit und Reglementierungen durch die Stadt immer wieder eine große Rolle und zeigte uns besonders beim Thema Wohnen Differenzen bei den Kandidaten. Müssen mehr Bau-Investoren nach München geholt, ein eigener Wohnungsmarkt für junge Menschen eingerichtet oder generell ein Mietendeckel in München durchgesetzt werden?
Das junge Publikum beteiligte sich bei der Auswahl der Themen und konnte eigene Fragen an die Moderatorinnen schicken. Durch die zwischen den Themenrunden platzierten Spiele erhielten wir einen weiteren, persönlichen Eindruck von den Kandidaten.
Auch über die vielen Partei-Plakate merken wir es in unserem Alltag: Wir haben eine Wahl. Nutzen wir diese, gehen selbst wählen und motivieren wir unsere Mitmenschen dazu! Immerhin stehen neben den (Ober-) Bürgermeister*innen auch die Besetzung der Stadträte und der Bezirksausschüsse bzw. Gemeinderäte, Kreistage und Landräte für die nächsten sechs Jahre zur Wahl. Und falls uns dies sehr schwer fallen sollte, kann man sich für München vom München-o-mat (https://muenchen-o-mat.de/) inspirieren lassen.
Saa mit 12PUG









